Skyliners | Verlag: Hans im Glück

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Skyliners | Verlag: Hans im Glück

Beitragvon Sonnenblume » Di 1. Dez 2015, 13:03

Skyliners | Verlag: Hans im Glück

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Beschreibung:
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Ziel des Spiels
In Skyliners bauen die Spieler gemeinsam an einer Stadt. Dabei hat jeder Spieler die Stadtansicht von seiner Seite vor sich und muss im Laufe des Spiels versuchen, diese für sich zu nutzen. Dazu baut man Gebäude, Parks und Dächer und gibt Wetten ab, was man am Ende des Spiels in seinen fünf Reihen vor sich sehen wird. Denn Punkte gibt es erst am Ende des Spiels und wer früh eine Wette abgibt, bekommt zwar auch eher Zusatzpunkte für Gebäude ohne Antennen, aber es ändert sich noch viel am Stadtbild. Doch wer zu spät wettet, verliert womöglich wertvolle Punkte, oder er gewinnt alles, wenn sich die anderen Spieler verzockt haben. Ein spannendes Spiel, in dem viel vom Glück, aber auch einiges von der Planung der Spieler abhängt.

Aufbau
Die Spielschachtel wird leergeräumt und dann kommt sie in die Mitte des Tisches. Darauf wird der Spielplan gelegt und die Spieler setzen sich jeweils auf eine Seite der Spielschachtel.
Sollte man nur zu zweit spielen, so setzen sich die beiden Spieler NICHT gegenüber. Jeder Spieler nimmt sich dann sein Spielmaterial. Das besteht je nach Spieleranzahl aus einem Satz Gebäude, Antennen, einem Park, zwei Dächern, fünf Planungskarten und einer Möwe, um die Punkte zu zählen. Ebenso bekommt jeder Spieler eine geheime Wolkenkratzerkarte, die nur er anschauen darf. Der Bauwagen wird zusammengebaut und kommt neben den Spielplan. Hier werden die Planungskarten der Spieler gesammelt.
Nun wird der Spielplan aufgebaut. Als Erstes stellt man auf das mittlere Feld des Spielplans einen Park . Dann kommen, wieder je nach Spieleranzahl, unterschiedlich viele neutrale Gebäude ins Spiel. Dazu nimmt man den Stapel mit den Startaufstellungskarten und nimmt sich die entsprechenden Karten. Der erste Spieler deckt dann die oberste Karte auf und setzt auf das dort angegebene Feld ein neutrales Gebäude. Dann geht der Stapel an den nächsten Spieler, der ebenfalls ein neutrales Gebäude setzt. Jeder Spieler setzt diese Gebäude in die Reihen A bis E immer von seiner Ansicht aus. So können auch mehrere Gebäude aufeinander stehen. Wenn die Startaufstellung erledigt ist, kann das Spiel beginnen.

Spielplan
Jeder Spieler sitzt vor einer Seite des Spielplans. Diese sollte seiner Spielerfarbe entsprechen. Dort hat er nun fünf Reihen A bis E vor sich, auf denen die Skyline aufgebaut werden muss.
Somit hat jeder Spieler von seiner Seite eine andere Skyline vor sich. Baut man an seiner Skyline, verbaut man unweigerlich die Ansicht der anderen Spieler, absichtlich oder nicht.

Bauregeln
Bevor ich das Spiel erkläre, hier die grundsätzlichen Bauregeln.
- Gebäude dürfen auf jedes freie Feld und auch auf jedes andere Gebäude, egal welcher Farbe, gebaut werden.
- Ein Park darf nur auf die Grundfläche gebaut werden.
- Ein Dach darf nicht auf die Grundfläche, aber ansonsten auf jedes Gebäude gebaut werden.
- Auf ein Gebäude mit Dach kann nichts mehr draufgebaut werden.
- Auf einen Park kann nichts draufgebaut werden.

Die Skyline und die Wette
Um die gleich folgenden Regeln zu verstehen, muss man wissen, wie die Skyline betrachtet werden muss.
So geht es nur um die Gebäude, die immer höher werden. Gleich hohe Gebäude oder Gebäude, die hinter größeren Gebäuden verschwinden, zählen nicht für die eigene Skyline.
Wenn ich also wette, dass ich am Ende in der Reihe A drei Gebäude sehen werde, dann müssen in den fünf Feldern der Reihe A genau drei Gebäude mit aufsteigender Höhe zu sehen sein.
Ein Park ist dabei das kleinste Gebäude, ein Gebäude ist dann höher als der Park, ein Gebäude mit Dach wiederum höher als ein Gebäude und zwei Gebäude höher als ein Gebäude mit Dach, usw. Es zählen also bei der Endwertung nur Gebäude, die höher sind als ein Gebäude davor, außer natürlich ich wette darauf, nur ein Gebäude in der Reihe zu sehen.
Punkte gibt es in jedem Fall nur für exakt vorhergesagte Gebäude, nicht wenn es mehr und nicht wenn es weniger sind. Nun aber zu den Regeln.

Spielablauf
Ein Spieler beginnt also das Spiel und hat, wie jeder andere Spieler, die Möglichkeit aus zwei Aktionen zu wählen.

1. Zwei Gebäude setzen
Die Setzregeln habe ich weiter oben schon beschrieben.
Eine Regel kommt hier allerdings noch dazu. So darf man seine beiden Gebäude nicht in der selben Runde aufeinander setzen.

2. Ein Gebäude setzen und eine Planungskarte ablegen
Nutzt man diese Möglichkeit, so setzt man zuerst ein Gebäude und legt dann eine seiner Planungskarten in den Bauwagen.

Die Planungskarten
Jede Planungskarte steht für eine Reihe von A bis E und hat jeweils vier Richtungen, in der sie abgelegt werden kann.
Mit dem Ablegen einer Planungskarte in einer bestimmten Richtung mache ich eine Wette, wieviele Gebäude ich am Ende des Spiels in dieser Reihe sehen werde.
Es stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung, die Karte abzulegen: Ich wette am Ende...

... ein Gebäude zu sehen.
... zwei Gebäude zu sehen.
... drei Gebäude zu sehen.
... vier oder fünf Gebäude zu sehen.

Die Planungskarten werden immer verdeckt und geheim in den Bauwagen gelegt. Dabei legt man sie so ab, dass das Dreieck mit der Wette nach vorne aus dem Bauwagen zeigt.
Allerdings sollte man sich irgendwo notieren, auf was man gewettet hat, denn es ist fast unmöglich, sich das ganze Spiel über diese Wetten zu merken.
Das ist leider ein bisschen schlecht gelöst, denn man darf während des Spiels auch nicht mehr im Planungskartenstapel des Bauwagens nachsehen.

Wenn ein Spieler eine dieser beiden Möglichkeiten gespielt hat, ist sofort der nächste Spieler an der Reihe.

Spielende und Wertung
Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine Gebäude mehr hat. Dann wird die laufende Runde noch zu Ende gespielt und es folgt die Schlusswertung.
Um diese durchzuführen nimmt man jetzt die Planungskarten samt der Hülle in der sie liegen und dreht diese um.
Somit ist jetzt die Karte ganz oben, die zuerst gelegt wurde. Durch den dreieckigen Schlitz kann man auch genau sehen, was der Spieler gewettet hat.
Dann wird geschaut, ob der Spieler mit seiner Wette recht hatte. Das geht dann so:
Sieht man von der Sicht dieses Spielers in der Reihe, auf die gewettet wurde, genau die Anzahl in ihrer Höhe aufsteigende Gebäude, so war die Wette richtig und bringt Punkte.
Jedes Gebäude, dass zur Wertung beigetragen hat, bringt dabei einen Punkt. Zusätzlich darf man auf alle Gebäude, die noch keine Antenne haben, eine Antenne setzen.
Auch diese Antennen bringen noch einmal jeweils einen Punkt. Wer also früh eine gültige Wertung hat, kann mit den Antennen noch Punkte machen.
Kommt man erst später zu einer gültigen Wertung, so könnten schon einige Gebäude mit Antennen besetzt sein und bringen dem Spieler dann keine weiteren Punkte.

Beispiel: Der Spieler hat auf drei sichtbare Gebäude in Reihe A gewettet und tatsächlich hatte er recht. Dann bekommt er drei Punkte für die drei Gebäude und darf auf alle Gebäude, die noch keine Antenne haben, eine eigene Antenne stecken. Das wären noch einmal bis zu drei Punkten extra.

Die Punkte werden mit der Möwe am Rand der Spielschachtel gezählt, was leider eine sehr wackelige Sache ist.
Sieht man mehr oder weniger Gebäude, so war die Wette falsch und es gibt keine Punkte. Dann kommt die Planungskarte weg und die nächste Karte wird angeschaut.

Wolkenkratzerwertung
Wenn alle Planungskarten angeschaut und gewertet wurden, so kommen noch die Wolkenkratzerkarten zur Wertung.
Auf dieser ist ein Gebiet aus neun Feldern angegeben die für den Spieler wichtig ist.
Denn steht auf einem dieser neun Felder der höchste Wolkenkratzer, so bekommt der Spieler noch drei Punkte extra.
Nachdem sich immer drei Felder jedes Gebiets überschneiden, kann es vorkommen, dass mehrere Spieler Punkte bekommen.
Jetzt hat man die finale Punktzahl und weiß, wer das Spiel gewonnen hat.
Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, der die meisten Antennen gesetzt hat.

Kleines Fazit
Skyliners ist ein interessantes Taktikspiel, das bei mehr Spielern aber auch immer unplanbarer wird.
Man weiß nie, wann einem ein Mitspieler eine Skyline verbaut und man keine Punkte mehr für diese Reihe bekommt.
Darum hält man sich mit den Planungskarten gerne zurück, manchmal aber leider auch zu lange und plötzlich ist das Spiel vorbei.
Man muss also immer gut abschätzen, wann ein guter Zeitpunkt ist seine Planungskarten zu spielen.
Hier ist auch noch ein weiteres Problem, wenn ich eine Planungskarte gespielt habe, muss ich mir merken was ich da gelegt habe.
Denn ich darf während des Spiels diese Karten nicht mehr aus dem Bauwagen nehmen und anschauen.
Das ist aber fast unmöglich und so sollte man sich auf einem Zettel notieren, auf was man gewettet hat, sonst verliert man den Überblick.
Das Spielmaterial ist bis auf die Punktezähler und den wenigen Platz in der Spielschachtel sehr schön gestaltet.
Denn leider sind diese Möwen nicht sehr stabil und rutschen auch gerne von der Spielschachtel.
Auch das mit der umlaufenden Punkteleiste ist nicht so toll, da man die Punkte der Spieler so nicht immer sehen kann.
Das hätte man anders lösen können. Auch ist der Platz in der Spielschachtel zu eng bemessen, so dass man das Spielmaterial nicht mehr sauber aufräumen kann.
Abgesehen von diesen Mängeln finde ich Skyliners ein prima Taktik-Ärgerspiel für die ganze Familie.
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Re: Skyliners | Verlag: Hans im Glück

Beitragvon kalkethar » Di 1. Dez 2015, 18:36

:-)

mir wäre es mal lieb wenn du eine eigene Einschätzung abgibst ab wann das Spiel Sinn macht.
Oftmals treffen die Herstellerangaben ja nicht zu....

PS:
Das Pilzspiel war super :mrgreen:
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Re: Skyliners | Verlag: Hans im Glück

Beitragvon Sonnenblume » Fr 4. Dez 2015, 17:36

Das kann ich die leider meistens auch nicht sagen, da ich die Spiele meistens nur zu zweit testen kann.
Ob es dann mit vier Spielern mehr Spaß macht ist dann nur eine Einschätzung, aber getestet habe ich es meistens nicht.
Vor allem wenn der böse Heki nicht endlich mal wieder antrabt :)

Gruß
Mike
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Re: Skyliners | Verlag: Hans im Glück

Beitragvon kalkethar » Fr 4. Dez 2015, 17:45

Ich meine eher vom Alter ^^
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Re: Skyliners | Verlag: Hans im Glück

Beitragvon Sonnenblume » Sa 5. Dez 2015, 11:25

Das ist ja noch schwerer einzuschätzen!!!!
Ich denke das muss jeder selber entscheiden, ob er oder seine Kinder dafür geeignet sind :)

Gruß Mike
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